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Tipps für die perfekte Hochzeit

Acht gute Ratschläge für den schönsten Tag im Leben

Der Weg von der Verlobung in trauter Zweisamkeit bis zur perfekten Hochzeitsfeier im Kreise der Lieben ist oft lang. Die intensiven Vorbereitungen beginnen meist schon ein Jahr vor dem eigentlichen Hochzeitstermin. Um bei der zeitlichen Planung den Überblick nicht zu verlieren, wollen wir Euch an dieser Stelle nochmals unsere Hochzeitscheckliste ans Herz legen, die alle wichtigen Punkte vom Heiratsantrag bis zur Feier beinhaltet.   

Oftmals wird der Fokus bei den Planungen auf minutiös getaktete Ablaufpläne und die großen Highlights des Tages gelegt – wobei man wichtige Kleinigkeiten nicht selten aus den Augen verliert. Damit Euch das nicht passiert und Ihr diesen einzigartigen Tag in vollen Zügen genießen könnt, haben wir hier einige Tipps zusammengestellt.

1. Gute Planung ist alles

Überlegt Euch im Vorfeld nicht nur genau, an welchem Tag die Hochzeit stattfinden soll, sondern auch zu welcher Uhrzeit Ihr vor den Traualtar schreiten möchtet. Findet die Eheschließung morgens statt, wird der gesamte Tag sehr lang und anstrengend. Das bedeutet auch,  dass Ihr die Gäste währenddessen bei Laune halten müsst. Daher ist man mit einem Termin zur Mittagszeit gut beraten. Beachtet dabei auch die Dauer der Trauung und informiert Euch entsprechend bei Eurer Wunsch-Location: die standesamtliche Trauung dauert ca. eine halbe Stunde, in der Kirche müsst Ihr mitunter mehr Zeit einplanen. Anschließend wollen Euch die Gäste gratulieren, Fotos werden gemacht – das alles sollte in den Zeitplan aufgenommen werden. Damit Ihr nicht erst am Hochzeitstag erfahrt, ob die zeitlichen Einschätzungen realistisch sind, fragt vorher Bekannte oder auch den Fotografen um externe Meinungen.

Tipps für die perfekte Hochzeit | © Marie-Luise Recknagel | hochzeitsfotograf-thueringen.com

2. Aufgaben teilen, Verantwortung übertragen

Denkt bei all Euren Planungen immer daran: Es soll Euer schönster Tag werden! Dafür ist es nicht förderlich, wenn Ihr zwischen Traualtar und Gratulationen noch zig organisatorische Kleinigkeiten bedenken müsst. Gebt die Verantwortung an andere zuverlässige Personen (z.B. Trauzeugen) ab, die sich dann um Abendgestaltung, Fragen des Caterings oder Ähnliches kümmern. Oft liegt die Planungshoheit für eine Hochzeit bei der Braut – aber auch der Bräutigam kann seiner Liebsten hierbei unter die Arme greifen und somit das Stresslevel reduzieren.

3. Besichtigen, Testen, Abschmecken

Wie der Volksmund schon sagt: Probieren geht über Studieren! In diesem Sinne solltet Ihr im Rahmen Eurer Planungen sämtliche Dienstleister vorher einer Probe unterziehen, damit Ihr am Tag der Trauung nicht enttäuscht werdet. Ein guter Tipp: Um Euch eine realistische Meinung zu bilden, besucht die Location Eurer Wahl vorab inkognito, um das Essen und vor allem den Service (!!!) zu testen. Nichts ist schlimmer als unmotiviertes und unfreundliches Personal zu einer Hochzeitsfeier!

Vielleicht habt Ihr beim Besuch Eurer zukünftigen Hochzeitslocation erste Ideen für die Hochzeitsfotos und Ihr seht interessante Hintergrundmotive, die am Tag der Hochzeit im Trubel untergehen würden. Wir halten auch ein Treffen zum gegenseitigen Kennenlernen mit dem Fotografen für sehr wichtig – wenn es geht, direkt am Ort der geplanten Hochzeitsfeier, damit man sich gemeinsam an Ort und Stelle umsehen und eventuell schon einige Motive ausprobieren und planen kann.

Unter Euren Gästen werden nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder sein? Dann achtet darauf, dass die Lokalität, in der Ihr feiert kinderfreundlich ist! Gibt es dort beispielsweise eine Spielecke, einen Spielplatz oder gar eine Kinderbetreuung? In vielen Restaurants ist auch die Reservierung eines Kindertisches möglich, an dem die Kleinen gemeinsam essen. Wenn Ihr viele Kinder zu Eurer Hochzeitsfeier erwartet, solltet Ihr in Erwägung ziehen, einen „Babysitter“ oder eine „Nanny“ zu organisieren, der sich mit den Kindern beschäftigt und z.B. kleine Spiele oder Basteleien mit ihnen macht. So können sich die Eltern voll und ganz auf die Feier konzentrieren. Keine gute Idee sind im Hinblick auf Kindertauglichkeit übrigens Hotels oder Gaststätten, die direkt an einer Hauptverkehrsstraße liegen. 

Fahrt die Strecke von der Kirche zur eigentlichen Feier-Location ab und vergesst nicht, dass es mit einer Kutsche oder anderen speziellen Fahrzeugen entsprechend länger dauert. Damit es bei der Hochzeit nicht zu kulinarischen Enttäuschungen kommt, empfiehlt es sich auch, die Angebote des Caterings und des Konditors bereits vorher zu probieren. Liebe geht ja bekanntlich auch durch den Magen ;-)

4. Weniger ist Mehr –  manchmal auch bei der Gästeliste

Eine der schwierigsten Aufgaben während der Hochzeitsplanung ist die Zusammenstellung der Gästeliste. Wen lädt man ein und wen nicht? Grundsätzlich solltet Ihr zu allererst überlegen, welches Budget zur Verfügung steht und wie Ihr Euch Eure Hochzeitsfeier insgesamt vorgestellt habt. Damit habt Ihr einen groben Rahmen. Anschließend macht Ihr eine Liste mit allen Leuten, die Ihr einladen wollt oder aus irgendwelchen Gründen einladen müsst. Meistens wird diese „vorläufige Gästeliste“ umfangreicher als gedacht. Tja, was nun? Unser Tipp, mag er noch so banal klingen: Ladet nur diejenigen ein, mit denen Ihr diesen besonderen Tag auch wirklich verbringen wollt! Man bedenke außerdem: Je mehr Gäste Ihr einladet, desto schwieriger wird es, sich intensiv um jeden zu kümmern.

5. Absprachen mit den Hochzeitsfotografen

Wie bereits erwähnt, ist es ratsam, den bzw. die Fotografen Eurer Heirat vorher persönlich kennenzulernen. Ihr habt bereits erste Vorstellungen für Eure Shootings? Umso besser! Im Vorgespräch könnt Ihr Eure Wünsche äußern, dabei helfen auch Fotos von anderen Hochzeiten. Zudem bietet es sich an, mit dem Fotografen im Vorfeld die Location zu besichtigen, Motivideen zu entwickeln und immer auch Schlechtwetter-Alternativen zu suchen. Aber allem Perfektionismus zum Trotz: Nicht jedes einzelne Motiv muss bereits vorher detailliert definiert werden – die schönsten Bilder entstehen eigentlich immer durch eine gewisses Maß an Spontanität. Denkt auch daran, dass der Fotograf seine Ausrüstung irgendwo verwahren kann und er sich bei einem ganztägigen Einsatz sicher auch über ein Stück Hochzeitstorte freut.

6. Kleine Fehler passieren: Tief durchatmen und entspannen

Zugegeben, dieser Tipp klingt etwas trivial. Aber oftmals verlieren sich die Brautpaare in der Planung eines reibungslosen Ablaufs, um allen Gästen eine unvergessliche Feier zu bereiten. Dabei sind die Gäste ja Euretwegen dort! Wenn Ihr gestresst seid, ist der Tag für keinen der Anwesenden eine Freude und man wird es Euch später auf den Fotos ansehen. Also atmet ab und zu tief durch und genießt die wenigen Augenblicke zu zweit!

Kleine Fehler passieren auf jeder Hochzeit. Trotz monatelanger Planung kann man sich im Vorfeld nicht gegen alle Eventualitäten wappnen. Die Blumendekoration auf dem Tisch weicht eine Nuance von dem Farbton des Brautstraußes ab? Die Streukörbchen sind plötzlich gelb statt grün? Bleibt ruhig! Je entspannter und souveräner Ihr damit umgeht, desto weniger bemerken auch Eure Freunde und Bekannten solche kleinen Fehler.

7. Und alle bitte lächeln

Für viele Brautpaare gehört ein traditionelles Gruppenfoto mit allen eingeladenen Gästen zum Hochzeitstag dazu. Wenn auch Ihr Euch dafür entscheidet, empfiehlt es sich auch hier vorher mit dem Fotografen einige Absprachen zu Ort und Zeit zu treffen. Je nach Gästeanzahl kann es eine Weile dauern, bis alle lächeln und in die Kamera schauen – solche kleinen Verzögerungen müsst Ihr im Ablaufplan berücksichtigen. Man kann auch wieder einen Verantwortlichen damit beauftragen, die Gäste zum Gruppenfoto zusammenzurufen, sodass Ihr als Paar einfach nur dazukommt.

Wer es nicht ganz so traditionell mag, dem sei zusätzlich unser Photo Booth empfohlen: Hier können die Gäste selbst kreative und einzigartige Fotos mittels eines Selbstauslösers machen.

8. Ausgelassen feiern

Nach der Trauung steht bei den meisten frisch verheirateten Paaren die ausgelassene Feier auf dem Programmplan. Dafür ist es auch wieder hilfreich, einen zuverlässigen Verantwortlichen aus dem Bekanntenkreis zu ernennen, an den sich die Gäste im Vorfeld mit Ideen, Ansprachen, Spielen und dergleichen wenden können. Am besten legt Ihr zusammen den genauen Zeitraum für solche Aktivitäten fest, damit den übrigen Gästen der Abend wegen schier endloser Festreden und Hochzeitsspielen nicht zu langweilig wird.

Und am allerwichtigsten: Genießt die über Monate mühsam geplante Feier im Kreise Eurer Lieben!

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