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Heiraten im Winter – Ideen für die Winterhochzeit

Wenn die Tage kürzer werden, es spürbar kälter wird und der Wind die orangefarbenen Blätter von den Bäumen trägt, hat die bunte Herbstzeit begonnen. Wer schon früh am Morgen das Haus verlässt, der hat bereits die ersten Vorboten des Winters erahnen dürfen – zumindest hier im Thüringer Wald.

Die Winterhochzeit erfreut sich wachsender Beliebtheit

Die Hochzeitssaison ist vorbei, könnte man meinen. Weit gefehlt! Natürlich favorisieren viele Brautpaare die Sommermonate für ihre Traumhochzeit, aber auch die winterliche Jahreszeit bietet beste Voraussetzungen, um den Bund fürs Leben zu besiegeln.

Gute Gründe für eine Hochzeit im Winter

Die winterliche Romantik lässt uns näher zusammenrücken: während es draußen bei frostigen Temperaturen schneit, knistert drinnen der Kamin und Kerzen flackern – eine wohlige Atmosphäre wie in der Vorweihnachtszeit oder in alten Märchen.

Ein weiterer großer Vorteil der Winterhochzeit: spezielle Locations und der Fotograf des Vertrauens sind in dieser Jahreshälfte nicht so stark nachgefragt wie im Frühjahr und Sommer. Damit können die eigenen Vorstellungen in den Wintermonaten mitunter besser realisiert werden. Auch wenn die kalten Temperaturen zunächst abschreckend sein mögen, Fotos des frisch vermählten Brautpaares in einer romantischen Winterlandschaft stehen den Bildern inmitten der sommerlichen Blumenwiese in nichts nach.

Ideen für die Hochzeit im Winter | © Marie-Luise Recknagel | hochzeitsfotograf-thueringen.com

Unsere Tipps für die Hochzeit im Winter:

Hochzeitslocation im Winter

Eine Hochzeit steht oder fällt mit der Location: Keine Braut möchte mit ihrem traumhaften Hochzeitskleid durch dreckigen Schneematsch laufen. Daher bietet sich für eine Winterhochzeit ein Anwesen abseits der vielbefahren Straßen an: ein Landgut oder Gehöft mit ländlichem, rustikalen Ambiente und im besten Fall mit einem Ausblick auf eine eindrucksvolle verschneite Landschaft. In Thüringer bietet sich z.B. das Rittergut Positz an. Natürlich sollte darauf geachtet werden, dass Brautpaar und Gäste selbst bei viel Schnee die Location bequem erreichen können – denkbar wäre hier auch die Anreise mit einem Pferdeschlitten statt mit der klassischen Limousine.

Hochzeitsempfang mit Punsch und Keksen

Besonders schön ist es, wenn das Gehöft über einen windgeschützten Innenhof verfügt, wo sich die Hochzeitsgesellschaft einfinden kann und bei wärmendem Glühwein und Punsch auf den Schlitten mit dem Brautpaar wartet. Die richtige Beleuchtung und brennende Fackeln erzeugen schnell ein unvergessliches Ambiente inmitten der winterlichen Landschaft. Das Hochzeitsessen sollte dann aber doch lieber im Warmen an einem offenen Kamin stattfinden, damit sich kein Gast an diesem schönen Tag erkältet.

Winterliche Dekoration & Ideen für die Hochzeitsfeier

Neben einem Kamin sind Kerzen das bestimmende Element einer winterlichen Hochzeit, denn sie sorgen für angenehmes, warmes Licht in der langen Winternacht. Die Dekoration kann sich am bevorstehenden Weihnachtsfest oder an den Farben des Winters orientieren. Gold und Silber mit Akzenten in kräftigem Rot erzeugen eine festliche Atmosphäre und reflektieren den Kerzenschein. Die Farben der Winterwelt – Blautöne, Weiß und Silber – können mit Glas- und Kristallelementen eine glänzende Umgebung schaffen, die perfekt zur Schneelandschaft passt. Denkbar sind aber auch dunklere, warme Farben wie Rot und Grün, die in Verbindung mit Tannenzweigen, Weihnachtssternen und weiteren Naturmaterialien eine romantische Stimmung erzeugen. Im Außenbereich ist eine Bar aus Eisblöcken oder Schnee denkbar, an der es warmen Glühwein und weitere Spezialitäten gibt. Nicht nur die kleinen Gäste freuen sich über leckeres Stockbrot und Bratäpfel, die über Feuerkörben selbst geröstet werden können – Eine Stimmung wie auf dem Weihnachtsmarkt. Zum Abschluss rundet ein imposantes Feuerwerk am Himmel der kalten Winternacht die perfekte Feier ab.

Hochzeitsessen

Das winterliche Motto sollte sich auch im Hochzeitsmenü widerspiegeln, weshalb auf mediterrane Gerichte eher verzichtet werden sollte. Passender sind an diesem Tag ein winterliches Salatbouquet mit Himbeerdressing als Vorspeise, anschließend eine cremige Kürbissuppe mit Mascarpone, als Hauptgang Wild oder Kalbsfilet unter Walnusskruste und zum Dessert eine süße Verführung aus Bratäpfeln, Orangen und Zimt. Die Hochzeitstorte sollte ebenfalls dem Motto der Winterhochzeit gerecht werden, denn kleine Marzipan-Rosen passen nicht in das Gesamtbild. Der Konditor des Vertrauens kann hierbei sicher weiterhelfen und eine Torte gestalten, die mit Schneeflocken und winterlichen Farben beeindruckt. Passend dazu kann das Kuchenbuffet mit Lebkuchen, Stollen und ähnlichem Weihnachtsgebäck ergänzt werden und wird durch eine Eisskulptur zu einem ganz besonderen Hingucker.

Einladungen, Gastgeschenke & Dankeskarten

Die Einladungskarten sollen in erster Linie den Gästen wichtige Informationen zu Zeit und Ort an die Hand geben, aber eine winterliche Gestaltung kann sie auch schon auf das Motto der Feier einstimmen. Ähnlich wie bei der Dekoration kann dies mit festlichen Gold- und Silbertönen oder mit Naturfarben geschehen. Es muss aber nicht immer eine klassische Karte sein – winterliche Accessoires wie Schals und Handschuhe, aber auch praktische Handwärmer können zur Überbringung von Zeit und Ort dienen und dabei direkt auf das Thema hinweisen.

<p „>Liebevoll ausgewählte Gastgeschenke, die ebenfalls an das Thema Winterhochzeit angelehnt sind, können als kleine Aufmerksamkeit für die anwesenden Gäste dienen. Denkbar sind selbstgemachte Kerzen oder leckere Schokolade, in der Vorweihnachtszeit ein Adventskalender, Gebinde aus Naturmaterialien, ein individuell gestaltetes Glas heimischen Honigs, glitzernde Schneekugeln mit dem Foto des Brautpaares oder ähnliches.

Die Dankeskarten im Anschluss der Feierlichkeiten können, je nach Hochzeitstermin, noch winterlich gestaltet sein oder auch bereits als erster Frühlingsgruß dienen und die bevorstehende Jahreszeit einläuten.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei der Planung Eurer winterlichen Traumhochzeit und hoffen, Euch einige Anregungen dafür gegeben zu haben!

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Kommentare (1)

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    Anja

    |

    Im Winter zum Dessert Bratapfel zu reichen, finde ich eine ausgesprochen gute Idee. Das passt einfach. Für den Hauptgang erfreuen sich im Winter vor allem deftige Speisen wie Wild großer Beliebtheit.

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